Engagiert für Forschung, Gesundheit und Bildung

Die Fördertätigkeit der Hans Schildbach Stiftung

Aktueller Förderwettbewerb
Kinder und Jugendprojekte


Nachdem die Stiftung in den vergangenen Jahren vor allem wissenschaftliche Forschung gefördert hat, setzen wir mit diesem Wettbewerb GEGENWART WIRD ZUKUNFT einen Schwerpunkt auf die Jugendhilfe. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu ermöglichen, ihre Talente zu entdecken, ihre Fähigkeiten zu entfalten und ihren eigenen Weg zu finden.


Was wird gefördert?

Wir suchen Projekte, die Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung stärken – etwa durch Bewegung und Sport, Gesundheits- und Ernährungsbildung, Kunst und Kultur, den Aufbau digitaler Kompetenzen sowie durch die Förderung ihres wirtschaftlichen Verständnisses.

Wie wird gefördert?

Ausgewählte Projekte werden mit einer Summe von bis zu 5.000 Euro unterstützt. Förderfähige Kosten sind dabei z.B. Material, Technik oder Honorare für externe Referenten. Die Projekte müssen in 2026 beginnen und sollten nicht länger als 12 Monate andauern.

Wer kann sich bewerben?

Antragsberechtigt sind allgemeinbildende Schulen in Berlin. Grundschulen ebenso wie Schulen der Sekundarstufe I und II. Auch an Schulen angesiedelte Fördervereine sind eingeladen sich bewerben. Einzelpersonen können nicht berücksichtigt werden.

Wie wird ausgewählt?

Wir prüfen alle eingegangenen Bewerbungen im Stiftungsrat anhand klarer Kriterien. Die Entscheidung geben wir voraussichtlich bis zum 30. April 2026 bekannt; ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Möchten Sie sich bewerben?

Mehr zum Bewerbung- und Auswahlverfahren finden Sie hier:

Laufende Projekte

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht einiger aktuell durch die Hans Schildbach Stiftung geförderter Projekten


Verkehrsbeleuchtung und Sicherheit


Gute Straßenbeleuchtung schützt Leben! Schlechte Sicht dagegen ist eine der Hauptursachen für Unfälle zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern.


Eine Forschergruppe an der Technischen Universität Berlin hat mit Unterstützung der Hans Schildbach Stiftung ein mobiles Messfahrzeug entwickelt, das vielfältige Beleuchtungsdaten im realen Straßenraum erfasst.


So entstehen präzise Planungsgrundlagen für eine Verkehrsbeleuchtung, die Sicherheit erhöht und zugleich Lichtverschmutzung reduziert.

„Das Messfahrzeug ist der Schlüssel für nachhaltigen und sicheren nächtlichen Straßenverkehr.“

Prof. Dr.-Ing habil. Stephan Völker

Leiter des Fachgebiets Lichttechnik an der Technischen Universität Berlin

Licht, Schlaf und Gesundheit


Die Lichtverschmutzung in Städten beeinträchtigt nicht nur unseren Schlaf , sondern auch unsere Gesundheit.


Das Projekt SLEEPLESS erforscht, wie die Außenbeleuchtung in urbanen Räumen gestaltet sein muss, um schlafverträglich zu sein.


Durch mobile Lichtmessungen und schlafmedizinische Untersuchungen entwickeln Forscher der Technischen Universität Berlin gemeinsam mit der Charité- Universitätsmedizin Berlin wissenschaftlich fundierte Grenzwerte, die als Handlungsempfehlungen für Kommunen dienen können.

7 %

der Bevölkerung in Deutschland leiden an ärztlich diagnostizierten Schlafstörungen (Barmer, 2022).

6-8

 Stunden Schlaf gelten laut Deutscher Gesellschaft für Schlafmedizin als Richtwert für Erwachsene.

47 %

höher liegt das Herzinfarktrisiko
bei Menschen mit hoher nächtlicher Lichtbelastung. (Windret et a.. 2025).

Seltene Krankheiten besser verstehen


Das Kleine-Levin-Syndrom (KLS) ist eine seltene neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden Episoden extremer Schläfrigkeit. Was diese Episoden auslöst, ist kaum verstanden.


Die von uns geförderte Doktorarbeit an der Universität Witten/Herdecke untersucht, ob einzelne Körperparameter Hinweise auf eine bevorstehende Episode liefern können. Dazu wird u.a. die Körpertemperatur  mittels eines tragbaren Smartrings gemessen.


Die Ergebnisse sollen helfen, gezieltere Empfehlungen für Diagnostik und Betreuung zu entwickeln.

„Mit der Stiftung möchten wir dazu beitragen, dass Forschung, Medizin und Technik zum Wohle der Gesellschaft entwickelt werden.“


Klaus Schildbach

Stifter

Orientierung für Jugendliche


Der Weg in ein erfüllendes Berufsleben beginnt oft mit einer inspirierenden Begegnung. Doch nicht alle Jugendlichen haben Zugang zu Vorbildern, die ihnen Orientierung geben können.


Das WunderNova Bildungswerk bringt Absolventinnen und Absolventen mit beruflichen Vorbildern zusammen.


In realen Begegnungen haben sie die Gelegenheit, persönliche Einblicke in unterschiedliche Berufswege zu gewinnen, Fragen zu stellen und so neue Perspektiven für Ausbildung und Beruf zu erlangen.

Sie haben Fragen oder einen eigenen Vorschlag?

Schreibe Sie uns!